Was tun gegen Antriebslosigkeit?

Antriebslosigkeit – was tun? Antriebslosigkeit – was tun? Meist ist eine Kombination verschiedener Strategien gefragt.

Antriebslos – was tun? Um Antriebslosigkeit zu überwinden, ist in der Regel eine Kombination aus mehreren Veränderungen gefragt, die den Lebensstil und bestimmte Gewohnheiten betreffen. Damit kann oft schon eine Verbesserung erzielt werden. Manchmal muss man allerdings auch „tiefer gehen“, um Antriebslosigkeit bekämpfen zu können.

Antriebslos – was tun?

Wer Antriebslosigkeit überwinden will, muss sich zunächst mit den möglichen Auslösern auseinandersetzen. Oft wird die lähmende Kraftlosigkeit durch einen ungünstigen Lebensstil ausgelöst: Denn wenn die Grundbedürfnisse von Körper und Seele wie zum Beispiel Schlaf, Erholung und ausgewogene Ernährung über längere Zeit missachtet werden, fehlen irgendwann die Kraft und Energie, um den Alltag mit Lust und Freude zu meistern. Darüber hinaus sollten auch soziale und seelische Faktoren (z. B. Konflikte, fehlender Sinn) nicht außer Acht gelassen werden – denn auch in diesen Bereichen können negative Einflüsse auf Dauer antriebslos machen.

Viele Betroffene werden zu spät aktiv. Dabei gibt es einfache und gleichzeitig effektive Möglichkeiten, die Antriebslosigkeit hinter sich zu lassen.

Antriebslosigkeit überwinden: Durch einen gesunden Lebensstil

Ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Erholungsphasen – es klingt banal, aber das sind die wesentlichen Energiequellen, aus denen wir unsere Kraft schöpfen.

  • Schlaf: Im Schlaf erholt sich nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Achten Sie deshalb auf regelmäßige Schlafzeiten, sorgen Sie für eine angenehme Schlafatmosphäre und finden Sie ein Ritual, das Sie abends in den Schlummermodus versetzt!
  • Ernährung: Um uns fit und leistungsfähig zu fühlen, sind wir auf eine ausgewogene Ernährung angewiesen: Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten, wählen Sie mit Bedacht aus, was Ihnen Kraft gibt und essen Sie langsam und bewusst.
  • Bewegung: Wenn wir körperlich aktiv sind, kommt unser Kreislauf in Schwung! Außerdem macht Bewegung den Kopf frei − Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone freigesetzt.
  • Erholung: Mittagspause, Feierabend, Sonntag und Urlaub – nehmen Sie sich diese Auszeiten ganz bewusst! Denn der Mensch braucht den „Leerlauf“, um neue Kraft zu schöpfen.
  • Natur: Frische Luft, grüne Wiesen und Tageslicht – auch die Natur hilft uns dabei, die „Akkus“ aufzuladen.
Gut zu wissen: Die Sonne ist nicht nur der Taktgeber für unsere innere Uhr. UV-Licht ist auch nötig, damit der Körper Vitamin D bilden kann. Wie man heute weiß, können Abgeschlagenheit und Müdigkeit auch die Folgen eines Vitamin-D-Mangels sein. Mehr erfahren

Antriebslosigkeit überwinden: Durch gute Beziehungen

Antriebslosigkeit geht oft mit einem Rückzug aus dem sozialen Leben einher. Hier sollten Sie möglichst frühzeitig gegensteuern – denn gute Beziehungen zu Familie und Freunden sind jetzt besonders wichtig, um wieder „in die Gänge“ zu kommen. Je früher Sie hier wieder an alte (wohltuende) Verbindungen anknüpfen, desto besser!

Wichtig: Schlechte Beziehungen sind Energieräuber! Überdenken Sie genau, welche Menschen Ihnen gut tun und welche nicht!

Antriebslosigkeit überwinden: Durch Vitamine und Mineralstoffe

Antriebslosigkeit und Müdigkeit können auch durch einen Mangel an Nährstoffen ausgelöst werden. Neben Eisenmangel und Vitamin B12-Mangel kommt z. B. auch ein Vitamin-D-Mangel als möglicher Auslöser der Symptome infrage. Speziell Vitamin D gilt hierzulande als kritischer Nährstoff, da weite Teile der Bevölkerung nicht die empfohlenen Blutkonzentrationen erreichen.

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Antriebslosigkeit überwinden: Durch den Sinn im Leben

Manchmal muss man auch „tiefer gehen“, um Antriebslosigkeit bekämpfen zu können. Das Thema Sinnsuche kann hier relevant werden. Denn wer in dem, was er tut, keinen Sinn sieht, wird mit der Zeit immer träger. Umgekehrt kann eine Aufgabe, die man selbst als sinnstiftend empfindet, enormen Auftrieb geben. In diesem Zusammenhang ist es lohnenswert, sich die richtigen Fragen zu stellen (Was ist mir wirklich wichtig? Was kann ich dafür tun?) und ggf. eine neue Richtung einzuschlagen.

Wichtig: Antriebslosigkeit kann auch als Symptom von psychischen und körperlichen Erkrankungen auftreten, die ärztlich behandelt werden müssen. Im Zweifel ist daher ein Arztbesuch ratsam, um die genauen Ursachen abzuklären.
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