Vitaminmangel & Müdigkeit

Vitamin-D-Mangel und Müdigkeit Vitamin-D-Mangel: Müdigkeit und Antriebslosigkeit können die Folge sein.

Müdigkeit und Antriebslosigkeit können auch infolge eines Vitaminmangels auftreten. So kann z. B. ein Vitamin-D-Mangel zu entsprechenden Beschwerden führen.

Gut zu wissen: Das sogenannte „Sonnenvitamin“ gilt hierzulande als kritischer Nährstoff – das bedeutet, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht ausreichend versorgt ist.

Was ist Vitamin D?

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein: Es ist das einzige Vitamin, das der Körper bei ausreichender Sonneneinwirkung auf die Haut selbst produzieren kann. Diese Besonderheit ist vor allem deshalb wichtig, da das Vitamin nur in wenigen Lebensmitteln wie etwa fettreichen Fischen (Lachs, Hering), Eigelb oder Leber in relevanten Mengen enthalten ist.

Gut zu wissen: Die Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung ist so gering, dass der Tagesbedarf alleine über die Ernährung nicht gedeckt werden kann. Bis zu 90 Prozent des Bedarfs werden über die Vitamin-D-Produktion in der Haut abgedeckt.
Körpereigene Vitamin-D-Produktion

Vitamin-D-Versorgung in Deutschland

Ein Großteil der Bundesbürger erreicht die empfohlenen Vitamin-D-Spiegel im Blut nicht. Das ist auch nicht verwunderlich – denn gerade in der dunklen Jahreszeit (Oktober-März) ist die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden so schwach, dass eine ausreichende Vitamin-D-Produktion im Körper nicht gewährleistet werden kann. Doch auch im Sommer kann die Vitamin-D-Versorgung zum Problem werden – schließlich halten sich viele von uns praktisch den ganzen Tag in geschlossenen Räumen auf. Auch Sonnencreme und Kleidung als Schutz vor UV-Strahlung setzt die körpereigene Vitamin-D-Produktion herab. Nicht zuletzt spielt auch das Alter als Risikofaktor für eine Vitamin-D-Unterversorgung eine Rolle.

Die Menge des im Körper gebildeten Vitamin D hängt ab von…

…der Jahreszeit …der Dicke und Pigmentierung der Haut
…der Tageszeit …der Größe des bestrahlten Hautareals
…der geografischen Lage …dem Lebensalter
…der Witterung …der Verwendung von Sonnenschutzmitteln

Vitamin D: Funktionen

Die meisten Menschen kennen Vitamin D als „Knochenvitamin“. In den letzten Jahren wurde allerdings festgestellt, dass die Funktionen von Vitamin D nicht nur auf den Knochenstoffwechsel beschränkt sind, sondern deutlich weiter reichen. Denn in immer mehr Geweben – z. B. in Nieren, Muskeln, Gefäßwand, Haut, Immunsystem und Nerven − wurden Vitamin-D-Rezeptoren identifiziert, die als spezifische Andockstelle für Vitamin D fungieren und darauf schließen lassen, dass Vitamin D an vielfältigsten Prozessen und Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. Zudem häufen sich die Hinweise darauf, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung auch vor verschiedenen Erkrankungen schützen könnte.

Vitamin-D-Mangel: Müdigkeit kann die Folge sein

Ein Mangel an Vitamin D führt nicht nur zu Störungen des Knochenstoffwechsels, was sich durch verschiedene Krankheitsbilder (Rachitis bei Säuglingen, Osteomalazie und Osteoporose bei Erwachsenen) zeigen kann. Heute weiß man, dass auch Müdigkeit und Antriebslosigkeit Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sein können.

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